Nach zwei Monaten bin ich für rund 14 Tage noch mal in Istanbul. Ich treffe mich mit meinen Projektpartnern, um alles für den Herbst in die Wege zu leiten. Das geht leider nur mühsam voran. Zwei von den drei Spielstätten, in welchen wir aufführen wollten, haben ihren Spielbetrieb eingestellt. Trotzdem werden wir die Projekte realisieren; wir suchen nun gemeinsam nach anderen Lösungen.

Ansonsten ist hier so etwas wie Alltag eingekehrt – die Bombenanschläge scheinen vergessen zu sein und alles bereitet sich auf den 31.Mai vor. Da jähren sich die Gezi-Proteste zum dritten Mal und man rechnet mit großen Demonstrationen und einem riesigen Polizeiaufgebot in ganz Istanbul.